Atomausstieg selber machen!
Die Konzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW wollen ihre alten AKW noch 30 Jahre in Betrieb lassen. Wir sagen: STOPP! Kein Geld für gefährliche Atomkraftwerke, Uranabbau und noch mehr Atommüll. 22 Umweltverbände haben sich zusammengeschlossen, um zu zeigen, dass es anders geht. Wir rufen die Menschen in Deutschland auf, selbst aktiv zu werden.
» Wechseln Sie jetzt
zu einem umweltfreundlichen Ökostromanbieter!
Liebe Ökostrom-Interessenten und -Aktive,
die schrecklichen Ereignisse in Japan zeigen die bedrohlichste Seite der Atomenergie: das Risiko eines Super-GAU. Dieses Risiko tragen alle, den Gewinn machen weltweit einige wenige Konzerne. Unsere Trauer und Angst um die Ereignisse in Japan mischen sich mit Wut und Entschlossenheit, etwas gegen das Atomrisiko in Deutschland zu unternehmen.
Die Atomkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW werden kein einziges Atomkraftwerk freiwillig abschalten. Darum ist es wichtig politischen Druck zu erzeugen. Am Montag, 21. März, finden in über 400 Städten Mahnwachen statt. Am Samstag, 26. März, sind Großdemos in Berlin, Hamburg, Köln und München angemeldet.
Doch es ist auch wichtig zu zeigen: Wir zahlen nicht länger fürs Atomrisiko! Fast eine Million Stromkundinnen und –kunden haben ihren Atomausstieg schon "selber gemacht" und sind zu einem Ökostromanbieter gewechselt. Das können Sie jetzt tun, um das Atomrisiko in Deutschland zu beenden:
Eigener Stromwechsel: Bitte informieren Sie sich unter Stromwechsel, wie es funktioniert und welche Ökostromanbieter wir empfehlen. Sie können gleich über die Online-Formulare wechseln oder die Verträge der Ökostromanbieter als PDF ausdrucken. Wenn Sie sich zu Hause in Ruhe informieren möchten, können Sie gerne das Infopaket mit den Broschüren und Verträgen der Ökostromanbietern bestellen.
Aktiv werden: Die Nachfrage nach Aktionsmaterial ist überwältigend! Wir versuchen alles Material so schnell wie möglich auszuliefern. Leider können wir derzeit kurzfristige Liefertermine nicht immer einhalten oder nicht alles Material schicken. Wir arbeiten an einem Flyer, den man leicht ausdrucken und kopieren kann.
Spenden: Um die Druck- und Versandkosten und die erforderliche Mehrarbeit finanzieren zu können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Bitte helft mit, damit das Jahresbudget nicht schon im April gesprengt wird!
Aktuelles: Aktuelle Informationen verschicke ich über Facebook und Twitter.
Sonnige Grüße,
Florian Noto (Koordinator)
Kündigen beim Atom-Kartell
Wenn es nach der Bundesregierung und den Atomkonzernen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW geht, bleiben die Atomkraftwerke noch bis zu 30 Jahre in Betrieb. Das bedeutet:
30 weitere Jahre Uranabbau!
30 weitere Jahre Atomrisiken!
30 weitere Jahre Atommüllproduktion!
Wir fordern: Schluss damit!
Die Atomkraftwerke müssen früher, nicht später abgeschaltet werden. Wir rufen alle Stromkunden der Atomkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW auf, zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter zu wechseln. Machen Sie mit!
» Jetzt zu echtem Ökostrom wechseln!
» Infomaterial bestellen, um für Ökostrom zu werben
» Pressemitteilung: Kündigen beim Atom-Kartell
Foto: CreativeCommons BY-NC-SA: Frank Eßers
Text: CC-BY-NC-SA: Atomausstieg selber machen
Ökostrom macht glücklich
Stiftung Warentest hat die Serviceleistungen von Stromanbietern getestet. Das Informationsangebot für Neukunden der vier Ökostromanbieter wurden jeweils mit GUT bewertet. Auch die Tarifbedingungen der Ökostromanbieter sind verbraucherfreundlich. Stiftung Warentest hat hier unter anderem auf die Kündigungsfristen, Zahlungsmodalitäten, Preisanpassungen in der Vergangenheit und den Serviceumfang geachtet. Das Ergebnis für alle vier Ökostromanbieter: GUT. Der Test hat auch ergeben, dass Ökostromkunden deutlich zufriedener sind.
Das Gesamturteil von Stiftung Warentest zu Ökostrom: "Wer mit der Wahl eines Stromtarifs ein Zeichen für Klimaschutz und Energiewende setzen will, sollte einen Anbieter wählen, der ausschließlich umweltschonend erzeugten Strom verkauft. Im Test sind das EWS Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom."



2011 wurde die Umlage für Erneuerbare Energien erhöht. Dies betrifft auch die meisten Ökostromversorger. Unsere neuen Flugblätter (ab 12/2010) enthalten natürlich die aktuellen Preise.



